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Fliegenfischen
Fliegenfischen
Wer sich beginnt, für das Fliegenfischen zu interessieren, wird sehr schnell herausfinden, dass Fliegenfischen viel mehr bedeutet, als mit der Angelrute an einem Fluss oder Gewässer zu stehen. Hinter dem Fliegenfischen verbergen sich eine eigene Philosophie und ganz viel Handwerk. Das macht diese Form des Angelns sehr speziell und garantiert, dass keine Langeweile aufkommt. Viele Angler, die mit dem Fliegenfischen begonnen haben, haben anschließend ebenfalls damit begonnen, sich ihre eigenen künstlichen Fliegen herzustellen. Und dabei gibt es mittlerweile so viele unterschiedliche Muster, das allein das Herstellen der Köder bei vielen mehr Zeit beansprucht als das tatsächliche Fischen. Wer mit dem Fliegenbinden beginnen möchte sollte sich zuerst einmal das richtige Werkzeug besorgen, denn wie bei allen Handarbeiten ist es fast unmöglich gute Ergebnisse zu erzielen, wenn man am Material spart. Fast alle Materialien bekommt man unter anderem hier. Absolut unentbehrlich ist der Bindestock, der den Haken hält und dadurch ermöglich, dass man beide Hände zum Binden frei hat. Am Anfang sollte man sich für ein günstiges Modell entscheiden und wenn man mit der Zeit merkt, dass einem das Binden Spaß macht, kann man immer noch aufstocken, preislich sind nach oben kaum Grenzen gesteckt. Das zweite wichtige Werkzeug ist eine Schere die ebenso handlich wie präzise sein sollte. Achten sie darauf, dass die Schere sehr spitz zuläuft, umso spitzer umso feiner die Arbeit die man mit ihr absolvieren kann. Ich habe sogar Nagelscheren ausprobiert, da diese durch ihre leichte Wölbung sehr gut zu handhaben sind. Drittes und letztes Werkzeug ist der sogenannte Bobbin, welcher die Spule sichert und dafür sorgt, dass der verwendete Faden nicht reißt.